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| | Heiraten
ist immer ein Risiko
Komödie von Saul O'Hara
Spielzeit 03/1998
- 03/2001
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Informationsaustausch |
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Am 3. März 2001 reisten
6 Mitglieder des Apoldaer Amateur-Theater e.V. nach Brühl bei Köln. Es
wurde aber nicht das aktuelle Stück des Vereins „Sei kein Frosch...“
aufgeführt, sondern man wohnte einer Premiere des Theater Teams Brühl bei.
Die Brühler führten das Stück „Heiraten ist immer ein Risiko“ von Saul
O’Hara auf, welches von den Apoldaer Theaterfreunden schon im März 1998
zum ersten Mal im Apoldaer Schloß dargeboten wurde. Per Internet kam die
Verbindung nach Brühl zustande und vor Ort konnten viele Informationen und
Anregungen ausgetauscht werden. Nun sind gegenseitige Auftrittsangebote in
Arbeit, was die Möglichkeit eröffnet, auf Apolda auch in dieser Weise
bundesweit aufmerksam zu machen.
gez. P. Heinki
„Amtsblatt der Stadt Apolda“ April 2001 |
| Der Inspektor mit dem
richtigen Riecher |
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Krimi-Premiere für das Amateur-Theater
APOLDA (md). Der träge und schrullige Inspektor bewies
am Ende doch den richtigen Riecher. Keine leichte Aufgabe, denn zur
Premiere von "Heiraten ist immer ein Risiko" am Samstagabend im
Schloss wimmelte es nur so von ungeklärten Morden.
Die Verbrechen waren jedoch kein Problem für die
Spielschar vom Apoldaer Amateur-Theater. Ob der in Wehleidigkeit
unübertroffene Obert (Martin Vollrath), die geschickte sechsfache Witwe
Misses Barbent (Krimhild Oschmann) oder der langsame Inspektor Campbell
(Per Heinki) - die Darsteller beherrschten die Kunst, die vielschichtigen
Charaktere nach und nach zu entblättern, und den wahren Kern zu
enthüllen. Bis zu Campbells Gedankenblitz "Die Lösung liegt im
Keller" vergingen kurzweilige eineinhalb Stunden voller geschickter
Pointen, unvorhersehbarer Wendungen und zweideutiger Dialoge. Die Besucher
im ausverkauften Schlosssaal dankten mit langanhaltenden Applaus.
Regisseur Alfons Linnhofer konnte nach der Premiere seinen Stolz kaum
verbergen: "Das war mit Abstand das Beste, was wir bisher auf die
Bühne gebracht haben". Davon können sich die Besucher der nächsten
Vorstellung, am 18. April um 19.30 Uhr überzeugen. Es wird die letzte vor
dem Umbau des Schlosses sein.
Thüringer Allgemeine, 31.03.1998
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PERFEKT:
Alfons Linnhofer (recht), künstlerischer Leiter des Amateur-Theaters,
trainiert mit Martin Vollrath (links) und Krimhild Oschmann jede Geste,
ehe sie in vier Wochen ihre Premiere als sechsfache Gattenmörder geben.
TA-Fotos: F. SÖLLNER
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Sechsfache Mörder im Schloß
Neues Stück des Apoldaer Amateur-Theaters hat im März
Premiere
APOLDA (kl). "Ich lese niemals den
Polizeibericht", sagt John Brocklesby kategorisch. Er ist nicht etwa
pressefeindlich gestimmt, sondern eine der Hauptfiguren in Saul O'Haras
Kriminalkomödie "Heiraten ist immer ein Risiko". Die wiederum
ist das neuste Stück des Apoldaer Amateur-Theatervereins. Von
exibitionistischen Neigungen, Kindheitsträumen oder dem Wunsch nach
Bestätigung durch das Publikum sprechen die Laienschauspieler, fragt man
die nach ihrer Motivation. Denn vor der Premiere heißt es hart arbeiten,
Texte lernen, wöchentliche abendliche Proben, Requisiten und Kostüme
anfertigen - alles neben Beruf und Familie. "Die Gruppe ist sehr
eifrig und verantwortungsvoll", sagt der künstlerische Leiter Alfons
Linnhofer über die derzeit 14 Mitglieder des Vereins. Daß alle mit Leib
und Seele dabei sind, merkt man spätestens, wenn Regisseur Linnhofer eine
Szene zum fünften Mal spielen läßt - und keiner murrt. "Er hat den
Hut auf", sagt nicht nur Helga Schnetter, die diesmal als Souffleuse
nicht auf, sonder vor der Bühne steht. Natürlich bringe jeder Ideen ein.
Das entscheidende Wort hat aber immer der Mann mit lebenslanger
Theatererfahrung, der unnachgiebig selbst kleinste Gesten korrigiert.
Natürlich bleiben Versprecher und Pannen - noch - nicht aus, doch daß
eine Leiterstufe beim Besteigen bricht, ist Absicht. Immerhin dreht es
sich in der Komödie gleich um zwei sechsfache Gattenmörder. Ein
Inspektor will beide überführen und bringt sie zusammen. Die Heirat der
"todbringenden schwarzen Witwe" alias Krimhild Oschmann und des
Ehefrauenmörders, den Martin Vollrath spielt, garantierte amüsante
Verwicklungen Premiere ist am 28. März im Saal des Apoldaer Schlosses.
Thüringer Allgemeine, 05.03.1998
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WER IST WER?
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Routinier auf der Bühne
ALFONS LINNHOFER Künstlerischer Leiter der
Theatergruppe des Apoldaer Kulturvereins
Alter: 68 Geburtsort: Duisburg Familienstand:
verheiratet
Ausbildung: Schauspielschule, Studium am Institut
für Literatur in Leipzig, Arbeit an Theatern als Schauspieler,
Inspizient, Dramaturg, Kabarettleiter.
Ihre wichtigste Aufgabe? Niveauvoll die
interessante, humorvolle Seite des Lebens auf die Bühne bringen, gegen
Lethargie angehen.
Derzeit größtes Problem? Zuwenig Zeit und auch
noch zu wenige Darsteller, insbesondere männliche.
Ihre Stärken? Ich kann improvisieren, oft aus
einem Nichts noch etwas machen.
Ihre Schwächen? Zuweilen Ungeduld, wenn es nicht
vorwärts geht.
Freizeitbeschäftigung? Der Garten.
Thüringer Allgemeine, 06.06.1996
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